Raclette – DAS Schweizer Original

Raclette – DAS Schweizer Original

Der Herbst und Winter ist nicht jedermanns Sache. Eisige Temperaturen und frische Biesen lassen uns frieren. Die Landschaft ist grau und die Wälder sind kahl. Dennoch gibt es neben Weihnachten noch etwas, auf das man sich freuen kann. Es ist wieder RACLETTE-Zeit! Das typische, superleckere Schweizer Gericht ist perfekt für gemütliche Abende in der kalten Jahreszeit.

 

Wer hat’s erfunden?

Raclette hat seinen Geburtsort im Wallis und wird schon seit 400 Jahren genossen. Die ersten schriftlichen Hinweise finden sich bereits im Jahre 1291. Dr. H. Schiner beschrieb eine Tradition des Departement Simplon im Val d’Anniviers, wonach jede Festmahlzeit mit dem Bratkäse („fromage rôti“) begonnen und beendet wurde. Dennoch wurde erst anfangs des 20. Jahrhunderts der geschmolzene Bratkäse in der breiten Öffentlichkeit bekannt. Bei einer kantonalen Ausstellung 1909 wurden die besten einheimischen Weine angeboten und dazu „Bratchäs“ serviert. Dort wurde der Käse getauft und Raclette genannt. Der Name stammt aus der französischen Sprache bzw. dem Wort „racler“ was auf Deutsch „schaben“ bedeutet. Heutzutage wird in der Schweiz jährlich über 14‘000 Tonnen Raclettekäse hergestellt.

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Essentielle Zutaten für den perfekten Racletteplausch

Zuerst einmal muss ein Raclettekäse her. Ob der Originalkäse oder einer mit besonderem Geschmack, für jeden ist was dabei. Sei neugierig und probiere verschiedene Geschmackssorten wie Paprika-, Pfeffer- oder Knoblauchkäse aus.

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Den besten Käse gibt’s natürlich in Käsereien. Und solltest du bei einer Wanderung einen Älpler treffen, schnapp dir einen Bergkäse von ihm! So unterstützt du nicht nur die Bergbauern, sondern erlebst auch ein unschlagbar frisches Geschmackerlebnis.

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Als perfekte Beilage dienen „Gschwellti“ und Speck. Auch Gemüse wie beispielsweise Lauch oder Tomaten können deinem Käse ein besonders gutes Aroma verleihen. Hast du keine Lust auf Kartoffeln, kann natürlich auch einfach zum Brot gegriffen und eine feine Käseschnitte kreiert werden.

Den Geschmack verfeinern kannst du ganz einfach mit Gewürzen. Tob dich aus und probier nebst dem 0815 Raclettegewürz auch Paprika, Chili oder geriebene Knoblauchflocken. Deiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt – Hauptsache es schmeckt!

 

Durstlöscher

Der viele Käse schlägt einem meist schwer auf den Magen. Und das merkt man meist erst dann, wenn man eh schon viel zu viel gegessen hat. Daher solltest du nicht unbedingt schweren Rotwein dazu trinken. Viel besser verträgt sich Raclette mit Kräutertee, Weisswein und Rosé. Als „Verdauerli“ kann ruhig zu einem Schnaps gegriffen werden. Dein Magen wird sich danach nicht völlig überfressen anfühlen.

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Für Fleischtiger

Möchtest du nicht nur Käse essen, sondern bist ein echter Fleischliebhaber? Kein Ding! Nicht umsonst haben die meisten Racletteöfen auch eine Grillplatte. Kleine Würste, dünngeschnittene Filetstückchen vom Rind, Lamm oder Schwein, Pouletgeschnetzeltes sowie Hackbällchen eignen sich besonders gut. Aber Vorsicht! Die Grillplatte sollte zuerst eingefettet werden. Wir empfehlen dir einfach zu Beginn Speckscheiben auf der Grillplatte zu braten. Mit dem Fett des Specks kann der Rest dann perfekt grilliert werden.

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Offen für Exotisches?

Probierst du gerne neue Sachen aus? Dann empfehlen wir dir Banane mit Speck zu umwickeln und zu grillieren. Schneide die Banane in etwa 4 Stücke und wickle sie in jeweils eine Scheibe Speck. Lass das Bananenstück im Pfännlein oder auf der Grillplatte „glasig“ braten. Wer das Süsse liebt, kann auch noch Ananasstücke in den Käse geben. Oder wie wär‘s mit einem Ei? Einfach in’s Pfännchen geben, kurz braten und schon hast du das perfekte Spiegelei zum Racletteplausch.

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Es lohnt sich!

Hast du zwar gerne Raclette, aber es reut dich ein Raclettegerät zu kaufen? Sollte es dich aber nicht! Im Racletteofen können auch perfekt kleine Pizzas gemacht werden. Einfach Pizzateig im Pfännchen auslegen, Tomatensauce und Käse darauf und nach Wahl belegen. Ins Racletteöfeli und nach ca. 2 Minuten ist die Minipizza bereit zum Verschlingen.

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Wenn dies auch kein ausschlagendes Argument für ein Öfeli ist, gibt’s andere Wege, deine Lust auf Raclette zu stillen. In der Mikrowelle oder im Backofen kannst du fast ohne Aufwand auch ein feines Raclette zaubern. Aber Achtung – eine hitzebeständige Form musst du in deiner Küche haben.

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Die Reinigung nach dem Racletteplausch

Racletteabende können oft bis in die frühen Morgenstunden dauern und auch von ein paar Gläsern Wein begleitet sein. Bevor man ins Bett geht, möchte man meist nicht noch lange den Racletteofen reinigen. Das Putzen kann gerne auf den nächsten Morgen verschoben werden, ABER weiche das Raclettetbesteck, die Pfännchen und das Geschirr in kaltem Wasser über Nacht ein. Am nächsten Morgen wirst du dir selbst sehr dankbar sein. Sobald sich der Käse löst, solltest du alles mit heissem Wasser und Spülmittel gründlich reinigen. Ein weicher Schwamm verhindert kleine Kratzer im Geschirr. Hartnäckiger Schmutz, der selbst nach der ganzen Prozedur noch immer haften bleibt, kann mit einem Backofenspray mühelos entfernt werden. Wichtig: Die Grillplatte an sich soll nicht eingeweicht werden. Aber auch hier kann ein Fettlösespray von Vorteil sein.

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Unangenehme Gerüche - Was tun gegen hartnäckigen Käseduft?

Verhindern kann man den Geruch des Raclettes in der Wohnung nicht. Verringern? Ja das geht! Nimm eine Orange oder Zitrone und spicke sie mit Nelken. Lass sie über Nacht stehen! Weiter kann dir auch ein Teller voller frischen Kaffeebohnen helfen den langbleibenden Duft schneller los zu werden. Sorge dafür, dass möglichst alle Türen in die Zimmer geschlossen sind und sich der Geruch dort nicht ausbreitet. Ebenfalls solltest du Textilien wie Jacken und Decken in einen anderen Raum packen, da sich der Käseduft auch dort festsetzen wird. Kurzes Stosslüften nach dem Racletteplausch dient der Abkühlung und hilft, den Geruch schneller loszuwerden.

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Alles, was du für den perfekten Racletteplausch brauchst, findest du auch in unseren Filialen und im Onlineshop.

Wir wünschen „en Guete!“