SOS-Tipps gegen Sonnenbrand

SOS-Tipps gegen Sonnenbrand

SOS-Tipps gegen Sonnenbrand

Wer kennt es nicht? Sobald sich die Sonne auch nur ein bisschen zeigt, liegt jeder in möglichst knapper Kleidung in der prallen Sonne. Im besten Fall legst du dich erst in Sonne, nachdem du dich mit Sonnencreme geschützt haben, häufig vergisst man aber auch, dass die Sonne in unseren Breitengraden nicht weniger gefährlich ist. Vor allem wenn man sich mit der noch bleichen Haut stundenlang der direkten Sonne aussetzt.

Und prompt! Statt der gewünschten Bräunung und den sogenannten „Tan Lines“, leuchtest du in einem feurigen Rotton und könntest dich direkt als Leuchtturm bewerben. Dein Aussehen ähnelt eher dem eines Krebs, als dem gewünschten Latino-Look. Als ob dein Look nicht schon Strafe genug ist, schmerzt der „Brand“ auch noch höllisch, die Haut trocknet aus, juckt, spannt und wenn’s ganz blöd läuft, schälst du dich letztendlich und die ganze Bräunungs-Massnahme war für nichts.

Es sieht nicht nur beschissen aus, zum Scherzen ist es nämlich auch nicht! Mit jedem Sonnenbrand erhöht sich das Risiko, an Hautkrebs zu erkranken. Deshalb, lies genau und lerne schnell, denn wir haben hier die besten Tipps für dich bereit, wie du einen Sonnenbrand vermeiden - wenn es halt doch einmal passiert - ihn bestmöglich behandeln kannst.

 

Vorbeugen:

1. Trage die richtige und vor allem genügend Sonnencreme auf! Mit richtig meinen wir, die Sonnenmilch mit deinem Hauttyp entsprechenden Lichtschutzfaktor, kurz LSF. Bei helleren Hauttypen liegt der Eigenschutzfaktor zwischen 10 bis 20 Minuten. Die Sonnencreme dient dazu, den Eigenschutzfaktor zu verlängern. Im Internet kannst du ganz einfach deinen Hauttyp und somit deinen Eigenschutzfaktor bestimmen und so den Lichtschutzfaktor herausfinden, der für dich geeignet ist. Mit Lichtschutzfaktor 50 bist du aber bestimmt auf der sicheren Seite! Dieser schützt am längsten und erspart dir im Gegensatz zu tieferen LSF häufiges Nachcremen. Keine Angst – du wirst natürlich auch dann braun, wenn du pflichtgemäss die Sonnencreme regelmässig aufträgst und dich für eine Creme mit hohen LSF entscheidest ;). Die Bräune hält sogar länger und gesünder ist sie allemal.

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2. Bleibe anfangs Sommer nicht zu lange am Stück in der Sonne. Hellere Haut verbrennt schneller, darum musst du deiner Haut vor allem zum Sommerbeginn zeitlassen! Siehst du erste Rötungen an deiner Haut? Dann musst du sofort weg von der Sonne und in den Schatten! Auf keinen Fall soll die gereizte Hautstelle noch mehr UV-Strahlen abbekommen. Aber Achtung, auch der Schatten bietet nicht vollkommenen Schutz! Vor allem in den Mittagsstunden, wenn die Sonne am stärksten ist, sollst du dich in einem Gebäude von der Hitze abkühlen und deiner Haut Zeit lassen, sich zu erholen.

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 3. Schütze dich auch bei bewölktem Wetter! Die UV-Strahlung wird nur bei dichten Wolken abgeschwächt. Bei einer dünnen Wolkenschicht hat die Sonne noch ihre volle Kraft und Wirkung. Lass dich vom Wetter also nicht täuschen und sei auch bei bewölktem Himmel auf der Hut. Passe insbesondere auch im Wasser auf und vergiss nicht, dass trotz des abkühlenden und erfrischenden Gefühls deine Haut genau noch gleich der starken Sonne ausgesetzt ist!

Hat es dich dann doch erwischt, ist es wichtig, dass du den Sonnenbrand auch richtig pflegst.

 

Pflege:

1. Trinken! Allgemein soll ein Erwachsener mindestens 1,5 Liter Wasser pro Tag trinken. Da dein Körper durch den Sonnenbrand eine Menge an Flüssigkeit verliert, solltest du mehr als gewohnt trinken. Wasser, kühler Tee oder verdünnte Fruchtsäfte eignen sich perfekt, um das Flüssigkeitsdefizit möglichst schnell wieder zu beheben. Aber Hände weg von alkoholischen Getränken! Sie fungieren nicht dazu den Flüssigkeitshaushalt auszugleichen. ;)

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 2. Eincremen! Um der ausgetrockneten, gereizten Haut entgegen zu wirken, sollst du mindestens 2x- 3x täglich deine verbrennten Stellen mit feuchtigkeitsspendender Lotion eincremen. Wichtig! Das Eincremen musst du möglichst mehrere Wochen weiterführen, um eine vollkommene Regeneration zu erzielen. Weiter sollst du darauf achten, dass du fettarme Creme benutzt, denn zu viel Fett kann zu einem Hitzestau führen, da das Fett die Poren verstopft. Besonders geeignet sind darum Zinksalbe, Ringelblumensalbe, Lotions, welche Aloe Vera enthalten und After Sun Lotions. Aber auch Gurken eignen sich bestens, um der Haut Feuchtigkeit zurückzugeben! Am besten in Scheiben schneiden und vorher im Kühlschrank lagern, um zusätzlich noch eine kühlende Wirkung zu erzielen.  

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3. Kühlen! Die verbrannte Hautstelle musst du unbedingt kühlen! Stelle dich zuerst unter die Dusche und lass deine Verbrennungen durch kaltes Wasser abkühlen. Schnapp dir danach ein nasses Shirt oder Badetuch, um die Haut weiter abzukühlen und zu beruhigen. Du kannst auch zu Quark oder Joghurt greifen. Pass aber auf – Quark und Joghurt musst du wieder von der Haut entfernen bevor sie komplett getrocknet sind! Das Abrubbeln würde die Haut sonst nur unnötig reizen! Durch das Kühlen wird der Sonnenbrand um einiges erträglicher und es kann eine Infektion vorgebeugt werden. Denn die Bakterien, welche für Entzündungen verantwortlich sind, weichen kalten Stellen aus und können sich nur in warmen Bereichen gut vermehren.  

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Allgemein ist wichtig, bei kleinsten Anzeichen von Sonnenbrand sollst du sofort Massnahmen ergreifen, um schlimmeres zu verhindern! Bis man nämlich den ersten Sonnenbrand spürt bzw. wahrnimmt, sind mindestens schon zwei Stunden verstrichen, seit dem sich die Haut verbrannt hat!

Nun hoffen wir, dass du dem Sonnenbrand diesen Sommer entkommen kannst und wir dir bei geröteten Hautpartien weiterhelfen konnten!